HundepensionSoltau
  Tinkturen
 
Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, daher beschäftige ich mich seit 2011 mit der Herstellung von Tinkturen, welche ich bei meinen Hunden auch schon erfolgreich eingesetzt habe.
Alle hier aufgeführten Tinkturen wurden aus unbehandelten Kräutern hergestellt, sie enthalten keine Zusatzstoffe und wurden auch nicht, wie im Handel oft üblich, mit Wasser verdünnt. Es sind Urtinkturen welche sich ausschließlich aus 38% prozenteigen Alkohol und der jeweiligen Pflanze, b.z.w. deren Blüten zusammen setzen.
 
50 ml kosten 7,- €
 
JOHANNISKRAUTTINKTUR:
Heilwirkung:
abschwellend, adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutblidend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend,
tonisierend
Anweundung:
Atemwege
Bronchitis, Halsentzündung, Fieber,
Verdauungssystem
Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden, Darmentzündung, Durchfall, Hämorrhoiden, Leberschwäche
Stoffwechsel
Rheumatismus, Gicht
Harnorgane
Blasenentzündung, Bettnässen,
Frauenheilkunde
Gebärmutterkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, Endometritis, Wechseljahrsbeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten,
Nervensystem
Depressionen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Epilepsie, Kopfschmerzen, Migräne, Hypochondrie, Angstzustände, Neuralgien, Trigeminusneuralgie, Ischias, Hexenschuss
Bewegungsapparat
Rückenschmerzen, Muskelzerrungen, Blutergüsse, Quetschungen, Verrenkungen,
Verstauchung, Krampfadern
Achtung! Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
Johanniskraut macht empfindlich gegen Sonneneinstrahlung. Nicht vor Sonnenbädern einnehmen oder einreiben.
Die Wirkung mancher Medikamente, vor allem immunsuppressive Medikamente wird durch Johanniskraut abgeschwächt. Auch die Wirkung von manchen AIDS-Medikamenten, Antibiotika, chemischen Antidepressiva, Herzglykoside, Gerinnungshemmer, manche Antiepileptika wird gehemmt.
Außerdem steht Johanniskraut im Verdacht, die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln (z.B. Pille) herabzusetzen. Dieser Verdacht konnte zwar bisher in zahlreichen medizinischen Studien nicht bestätigt werden, aber man sollte ihn sicherheitshalber berücksichtigen.
2 bis 3 mal täglich 10 bis 50 Tropfen einnehmen

SALBEITINKTUR:
Eigenschaften:
abschwellend, anregend, belebend, erfrischend · antibakteriell, keimabtötend (antibiotisch), appetitanregend, auswurffördernd (expektorierend), deodorierend desodorierend, desinfizierend (antiseptisch), entzündungshemmend (antiphlogistisch), hustenreizstillend (antitussiv) · pilzabtötend (fungizid), pilzhemmend (fungistatisch), schleimlösend, verdauungsfördernd, virushemmend virenhemmend (virostatisch antiviral), zusammenziehend (adstringierend).
 
Weitere Anwendungsgebiete:
Akne, Appetitlosigkeit, Appetitmangel, Asthma, Blähungen, Blasenentzündung (Zystis), Blasenschwäche (Inkontinenz), Bronchialkatatarrh, Bronchitis, Durchfall (Diarrhö), Erkältung, Gallenblasenentzündung (Cholezystitis), Gallensteine (Choletithiasis), Gedächtnisschwund, Gicht (Arthritis urica), Grippe, Hautausschlag, Hautausschläge, Hautkrankheiten, Hautunreinheiten, Pickel, Heiserkeit, Husten, Magen- und Darmbeschwerden, Mitesser, Mundgeruch (Halitosis), Mundgeschwür, Mundgeschwüre (Aphthe, Aphten), Nervosität, Regelschmerzen, Menstruations-beschwerden (Prämenstruelles Syndrom - PMS), Schleimhaut-entzündung (Katarrh), Schweißgeruch, Schweißfüße, Fußschweiß, Übermäßige Schweißbildung, Übelkeit, Brechreiz, Reisekrankheit, Seekrankheit, Vergesslichkeit, Gedächtnisschwäche, Völlegefühl, Wechseljahrsbeschwerden, Probleme mit den Wechseljahren, Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündung, Zuckerkrankheit (Diabetes)
 
3 - 4 mal täglich 30 Tropfen mit Wasser verdünnt einnehmen

SCHAFGARBENTINKTUR:
Wirkstoffe:
In der Schafgarbe finden sich allerlei Inhaltsstoffe, z.B. Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Alkaloide, Saponine, Polysacharide, Vitamine C, K, Karotin.
Kalium, Kalzium, Magnesium, Selen, Bor, Kupfer, Zink.
Eigenschaften:
Wirkt blutreinigend, blutstillend, krampflösend, gefäßtonisierend, entzündungswidrig. Anwendung bei Bauchkrämpfen, schmerzhafter Periode, Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit. Darüber hinaus verwendet man Schafgarbe bei Kopfschmerzen, nächtlichen Wadenkrämpfen, gegen Würmer, bei zu starker Monatsblutung, bei Blutarmut, Fluor albus (weißer Ausfluss) junger Mädchen
Anwendungsgebiete:
Afterjucken, Akne, Angina Pectoris (unterstützend), Appetitlosigkeit, Aufgesprungene Hände, Blähungen, Bluthochdruck, Blutungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Durchfall, Ekzeme, Erkältung, Erysipel, Gesichtsrose, Gicht, Gürtelrose, Gallenkoliken, Gastritis, Geschwüre, Hämorrhoiden, Herzschwäche, Kopfschmerzen, Krampfadern, Kreislaufschwäche, Menstruationsbeschwerden, Neuralgien, Nierenschwäche, Östrogen-Dominanz, Pfortaderstauungen, Rheuma, Schaufenster-Krankheit, Schnupfen, Schuppenflechte, Sonnenbrand, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden , Weißfluss, Wunde Brustwarzen beim Stillen, Wundheilung
 
2 x täglich 30 Tropfen nach dem Essen mit Wasser verdünnt einnehme

Rosskastanientinktur:
Krampfadern, Hämorrhoiden, Arteriosklerose, Hautprobleme, Ekzeme, Geschwüre, Wunden, Venenerkrankungen, Venenentzündung, offene Beine geschwollene Füße
Innerlich
2 bis 3 mal täglich 10 bis 50 Tropfen mit Wasser verdünnt einnehmen
Äußerlich
Als Kompresse, Verdünnt als Teilbad, Verdünnt zur Waschung, pur auftupfen, in Cremes


Wermuttinktur
 
Anwendungsbereiche:
 
Allgemeine Schwäche, Blähungen, Magenschwäche, Mundgeruch, Würmer, Gallenbeschwerden, Gelbsucht, Nierenschwäche, Kreislauf stärkend, Menstruations fördernd, Wehen fördernd, Ohrenschmerzen, Offene Wunden, Verstauchungen. Außerdem hilft Wermut gegen eine Schwäche der Gallenblase. Selbst wenn die Gallenblase operativ entfernt wurde, kann man die Verdauung mithilfe von Wermut-Tee deutlich fördern.
1 bis 3 mal täglich 10-50 Tropfen mit Wasser verdünnt einnehmen
Achtung!
Wermut sollte nicht bei Magen- und Darmgeschwüren angewendet werden. Auch in der Schwangerschaft sollte man auf Wermut verzichten.
 
Rotkleetinktur
 
Rotklee enthält viele pflanzliche Hormone. Diese wirken antioxidativ, senken die Cholesterin- und Leberwerte, stärken und schützen die Blutgefäße, wirken positiv auf das Herz-Kreislaufsystem und Hautbild, reduzieren den Knochenabbau im Alter. Sie verzögern den Alterungsprozess und erhöhen das Wohlbefinden während der Wechseljahre.
Blutreinigend, Appetitlosigkeit, Gicht, Leberschwäche, Rekonvaleszenz, Rheuma, Verstopfung, erweichend, Wechseljahrbeschwerden, Östrogenmangel, Hitzewallungen
2x täglich 30 Tropfen nach dem Essen mit Wasser verdünnt einnehmen, als Kur sollte es 3 Monate eingenommen werden.

 
Brennessel Tinktur 

Russische Medizin schätzte die Pflanze bereits im 17.Jhd. als ein wirksames blutstillendes Mittel und ein Mittel zur Wundheilung.
 
Anwendungsbereiche:
  
Leber-, Gallen- und Milzerkrankungen, Magenkrämpfe und -geschwüre, Verschleimung der Atmungsorgane, Ermüdungs- , Erschöpfungszustände, Blutarmut, Anämie, Haarausfall, Durchblutungsstörungen, schlecht oder langsam heilende Wunden. rheumatische Beschwerden,  entzündliche Gelenkerkrankungen, entzündliche Erkrankung der ableitenden Harnwege , Nierengriess, Prostatabeschwerden,  Reizblase.
3 x täglich 10-20 Tropfen in Wasser verdünnt einnehmen.
Bei Ödemen, Wassereinlagerungen im Gewebe, infolge Herz- oder Niereninsuffizienz darf die Brennnessel nicht therapeutisch eingesetzt werden.

Äußerliche Anwendung von Tinkturen:
 
Da Tinkturen die Haut austrocknen, werden sie meistens nur verdünnt angewendet.
Durch den Alkoholgehalt wirkt jede Tinktur antibakteriell, was bei vielen Anwendungsgebieten bereits ein wesentlicher Teil der Heilwirkung ist.
Man kann Tinkturen mit Wasser verdünnt für Teilbäder und Waschungen verwenden.
Oder man taucht eine Kompresse in tinkturhaltiges Wasser und legt einen Umschlag an.
Bei kleinen Anwendungsstellen kann man Tinkturen auch pur auftupfen, z.B. Mückenstich.